„Euphoric Utopias“ by: Cats Calling Back w/ Foncé, Smuda & Raiging Moms – Gaskessel Bern

„Euphoric Utopias“ by: Cats Calling Back w/ Foncé, Smuda & Raiging Moms

Fr 05.06.26

„Euphoric Utopias“ by: Cats Calling Back 

Foncé, Smuda & Raiging Moms

Paneldiskussion, Listening-Session, Party
Doors
20:00
Vorverkauf
15.-
Abendkasse
15.-
Soli
20.-
Einlass ab
16 Jahre

„Euphoric Utopias“ schafft einen gemeinsamen Raum, in dem Sound zu Vision wird und Rhythmus zu Widerstand. In der Panel-Diskussion diskutiert Noëmi Grütter, feministische Klimaaktivistin und DJ, mit den beiden Künstler*innen FONCÉ und SMUDA sowie der Clubmanagerin, Co-Präsidentin der Bar- und Clubkommission Bern sowie Forcefield-Gründerin, Lou Loosli, über die Möglichkeiten mit elektronischer Musik im Nachtleben Räume von Utopien - jenseits von Patriarchat, White Supremacy und Kapitalismus – zu schaffen. In der anschliessenden Listening-Session von FONCÉ schöpfen wir Kraft und lassen uns inspirieren um dann ab 22:00 Uhr zu DJ-Sets von Raging Moms zu Bass/Breaks und Smuda Techno/Hardgroove gemeinsame erwünschte Zukünfte zu leben und kreieren.

FONCÉ

FONCÉ ist multidimensionale Künstler*in aus Zürich. Im Mittelpunkt FONCÉs Praxis stehen poetisches Geschichtenerzählen und das (De-)Zerlegen durch aufgeschlossenes Zuhören. FONCÉs kreativer Ausdruck spiegelt Prozesse des „Un-Werdens“ wider, indem verschiedene künstlerische Medien wie Schreiben, Tonproduktion, DJing und Kuratieren miteinander verweben. FONCÉ ist daran interessiert, verkörperte Erzählungen gemeinsam neu zu schreiben und neu zusammenzusetzen, wobei Wissen aus gelebten Erfahrungen geschöpft wird. Seit 2020 ist FONCÉ Mitglied von OKRA, einem Kollektiv multidisziplinärer, kreativer BIPoC-Künstler*innen, und schloss sich 2024 MigrArt an, einer Initiative von Menschen, die Zuflucht suchen, und anderen BIPoC-Künstler*innen in Zürich.

Raging Moms

Was in einer WG begann (lauter, als es irgendein Nachbar ertragen konnte), hat sich zu einem B2B-Duo entwickelt, das illegale Raves, etablierte Clubs und Radiosendungen gleichermassen aufmischt. Als Autodidaktinnen, die im Zürcher Underground grossgeworden sind, vertrauen Nina und Joëlle einander blind – und schaffen es dennoch, sich gegenseitig mit unerwarteten Track-Auswahlen aus ihrer Komfortzone zu holen. Ihr Sound? Breakbeat-getrieben, voller seltsamer Wendungen und plötzlicher Genrewechsel – eine Dramaturgie aus Zusammenbruch und Überraschung. Ihre Musik riecht nach dunklen Kellern, in denen Schweiss von der Decke tropft – pure, tobende Energie, die den ganzen Raum zum Tanzen bringt. Und gerade, wenn man denkt, sie seien zu tief in ein Rabbit Hole hinabgestiegen, legen sie einen Hit auf, dem niemand widerstehen kann.

Smuda

Smuda ist DJ aus Berlin und Zürich und überzeugt mit energiegeladenen Technosets, die Hardgroove, Industrial-Percussion, Acid und Breakbeats verbinden. Bekannt dafür, tiefe Basslines mit Texten und selbst erstellten Remixen älterer Tracks zu mischen, sind Smudas Auftritte mitreissende, rhythmische Reisen, die darauf ausgelegt sind, die Tanzflächen in Bewegung zu halten und die Zuhörenden stets mit neuen Wendungen zu überraschen.

Die musikalische Reise begann für Smuda im Alter von vier Jahren mit klassischem Violinenunterricht, der ein ausgeprägtes Verständnis für Rhythmus, Melodie und den subtilen Energiefluss in der Musik prägte. Derzeit taucht Smuda in die Musikproduktion ein, wobei Drum-Machines und Hardware-Elemente zum Einsatz kommen. Smudas DJ-Sets sind sorgfältig kuratiert, um so viele von Flinta produzierte Tracks wie möglich zu präsentieren, wobei der Fokus auf energiegeladenen Grooves und eingängigen Vocal-Layern liegt. Smuda legte an renommierten Veranstaltungsorten, wie dem Tresor Berlin und HÖR, auf. Während des Aufenthalts in Neuseeland war Smuda Mitbegründer*in von FLINTA TO THE FRONT, einer Workshop- und Open-Decks-Reihe sowie der monatlichen Radiosendung „FLINTA Tunes“ auf Mouthfull Radio. Smuda ist Teil des in Zürich ansässigen intersektionalen feministischen Kollektivs F96 und arbeitet an Projekten rund um gemeinschaftsorientierte Musikkultur.

ALÉLÉFI - hosts

Noemi Grütter und Isabel Christen sind ein DJ-Duo, aus Zürich und Bern. Bekannt für ihre energiegeladenen Sets, verbinden sie kraftvolle Beats, laute Vocals und intime Melodien zu einem unverwechselbaren Sound, der zugleich rau und emotional ist. Ihr Stil hat seine Wurzeln im House, Acid und Techno der 90er Jahre – aus diesen Einflüssen schöpfen sie, um auf der Tanzfläche vielseitige, unvorhersehbare Stimmungen zu schaffen. Für sie steht das Auflegen und Teilen von Musik von Frauen, inter, nicht-binären und trans Menschen im Mittelpunkt.

Cats Calling Backhosts

Cats Calling Back, ein Kollektiv aus sechs Freundinnen, organisiert feministische Veranstaltungen, Workshops und Partys mit einer Mission: Die Sichtbarkeit von FLINTAs zu erhöhen, sie untereinander zu vernetzen und sichere Räume zu schaffen. 

Programm
20:00 Uhr Paneldiskussion
21:00 Uhr Listening Session FONCÉ
22:00-23:30 Uhr DJ-Set Raging Moms
23:30-01:00 Uhr DJ-Set Smuda

Poster „Euphoric Utopias“ by: Cats Calling Back w/ Foncé, Smuda & Raiging Moms